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Ergebnisse des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Kevelaer

Der Endbericht des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Kevelaer fasst die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsschritte zusammen. Eine Kurzfassung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes steht unter Download zur Verfügung.

Die Beschreibung der Ausgangssituation stellt die umweltpolitischen und gesetzlichen Rahmenbedinungen dar und erläutert bereits initiierte Projekte in der Stadt Kevelaer. Die Energie- und CO2-Bilanz ist für das gesamte Stadtgebiet erstellt worden. Das Ausgangsjahr ist 2013, die Ergebnisse werden mit der Bilanz aus dem Jahr 1990 verglichen. Der Zeithorizont des Konzeptes umfasst die Jahre 2020 und 2030.

In einem weiteren Schritt wurden die technisch und wirtschaftlich möglichen Minderungspotenziale berechnet. Hier werden verbraucherseitige Einsparungen, der Einsatz erneuerbarer Energien und Entwicklungen im Bereich der Mobiltät berücksichtigt. Das Trendszenario zeigt die Entwicklung der Emissionen bis zum Jahr 2030 bei gleichbleibenden Bedingungen. Es werden keine weiteren Klimaschutzmaßnahmen ergriffen. Verschiedene Energieszenarien zeigen jedoch auf, wie sich die Emissionen bis zum Jahr 2030 unter Einsatz und Ausbau erneuerbarer Energien und der Ausschöpfung der vorhandenen Minderungspotenzialen entwickeln.

Für die erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes ist es wichtig, dass die Maßnahmen zusammen mit den Akteuren vor Ort ausgearbeitet wurden. Die Ergebnisse der telefonischen und persönlichen Interviews, der verschiedenen Workshops und des Klimascafés. Begleitend zum partizipativen Beteiligungsprozess ist ein Energiebeirat aus kommunalen und öffentlichen Vertretern eingerichtet worden.

Der ausgearbeitete Maßnahmenkatalog umfasst ingesamt 38 Maßnahmen, die auf 6 verschiedene Handlungsfeldern aufgeteilt sind.

Handlungsfelder

Ergebnisse der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes

Handlungsfeld 1: Strukturübergreifende Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit - 8 Maßnahmen

Handlungsfeld 2: Kommunale Gebäude und Stadtentwicklung - 4 Maßnahmen

Handlungsfeld 3: Information und Beratung für private Haushalte - 6 Maßnahmen

Handlungsfeld 4: Information und Beratung für KMU - 5 Maßnahmen

Handlungsfeld 5: Effiziente Versorgung und Erneuerbare Energien - 4 Maßnahmen

Handlungsfeld 6: Umweltfreundliche Mobilität - 11 Maßnahmen

 

Auswirkung des Maßnahmenkatalogs

Auswirkungen des Maßnahmenkatalogs

Die CO2-Emissionen in Kevelaer im Jahr 1990 betragen 293 Tsd. t. Bis zum Jahr 2013 kann bereits eine Reduzierung um 18% auf einen Jahreswert von 240 Tsd. t erzielt werden. Die Umsetzung der ausgearbeiteten Maßnahmen würde bis zum Jahr 2025 eine weitere Minderung um 9% auf 219 Tsd. t CO2 verursachen. Die absolute Einsparung liegt somit bei 20,4 Tsd. t über den Zeitraum von 2013 bis 2025.

Die Minderung entspricht dem Zielwert der Landesregierung NRW. Das Ziel des Klimaschutzkonzeptes beschreibt eine Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2020 um 25% bezogen auf das Jahr 1990.

 

 

 

 

 

 

 

Maßnahmenwirkung nach Handlungsfeldern

Die größten Potenziale liegen im Handlungsfeld 6 - Umweltfreundliche Mobilität. Eine Einsparung von 11 Tsd. t ist möglich, was einem Anteil von 54% bezogen auf die Einsparung von 20,4 Tsd. t CO2 entspricht. Eine Reduzierung um 4.496 t CO2 pro Jahr kann im Handlungsfeld 2 - Kommunale Gebäude und Stadtentwicklung erreicht werden. Das ist ein Anteil von 22% an dem Gesamtpotenzial. Im Handlungsfeld 5 - Effiziente Versorgung und Erneuerbare Energien kann eine Minderung von 2.172 t CO2 erzielt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Abteilung Gebäudemanagement
Telefon: (0 28 32) 122-739
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