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Aktuelles & Termine

Nun vier Stromladesäulen für Autos

Elektromobilnutzern bieten sich nun vier Möglichkeiten, ihr Elektro-Gefährt an einer Stromladesäule der NiersEnergie mit umweltfreundlichem Ökostrom „aufzutanken“. Nachdem die erste Ladesäule bereits vor knapp zwei Jahren direkt vor dem Wasserturm in Betrieb genommen wurde, baut die Tochter der Stadtwerke Kevelaer nun ihr Netz an Stromladesäulen aus. So steht eine Ladesäule an der Rückseite des Rathauses am Peter-Plümpe-Platz, eine auf dem Parkplatz an der Basilika und eine am öffentlichen Parkplatz an der Ladestraße. Die neuen Ladesäulen verfügen ebenfalls über zwei Schnellladepunkte, die es dem Nutzer ermöglichen, den Akku eines E-Fahrzeuges über eine Wechselstromladung, eine sogenannte AC-Ladung, mit 22 kW zu betanken. Die Batterie eines Kleinwagens mit einem 22 kWh Akku lädt an den Ladesäulen in etwa einer Stunde vollständig auf. Die meisten E-Autos können jedoch nur eine viel kleinere Leistung aufnehmen. Bei Hybrid-Autos dauert es noch länger. Allerdings geht es ohnehin nicht unbedingt darum, bei der Ladesäule voll aufzuladen, sondern die Parkdauer zu nutzen, um den Radius des eigenen Autos zu erweitern. Das Stecker-System der Stromtankstelle entspricht mit der Ladekupplung „Typ 2“ dem aktuellen Standard. Die Kosten: 34,5 Cent pro Kilowattstunde.

Georg van Lipzig von den Stadtwerken Kevelaer lädt den Dienstwagen an einer der insgesamt vier E-Ladesäulen der NiersEnergie in Kevelaer.

100 Prozent Wasserkraft

Damit sich die Elektrofahrzeuge auf breiter Front durchsetzen, muss sich das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger noch ändern. „Mit den vier Ladesäulen wollen wir die Lebensqualität in Kevelaer weiter steigern“, so Hans-Josef Thönnissen, Geschäftsführer der NiersEnergie. „Elektroautos fahren leise und emissionsfrei. Das entlastet alle Menschen, die in unserer Stadt leben, arbeiten und wohnen.

 

Dass an unseren Ladesäulen Strom aus 100 Prozent Wasserkraft getankt werden kann, ist ein weiterer Schritt zu Umwelt- und Klimaschutz", ergänzt Georg van Lipzig, Mitarbeiter der Stadtwerke Kevelaer, der dieses Projekt mit auf den Weg gebracht hat.

 

 

Niederrhein Mischung für Artenvielfalt

Blumenwiese

Zusammen mit dem Gartencenter Breuer und der Pflanzenvermarktung Cox hat die Wallfahrtsstadt Kevelaer im Frühjahr 2019 die Niederrhein Mischung präsentiert: eine Samenmischung zur Förderung der regionalen Artenvielfalt. Diese ist sowohl für städtische Flächen als auch für Privatleute geeignet und besteht aus den Saaten 15 verschiedener Blumen, die gut für Bienen und Insekten sind.

 

Warum ist das wichtig? Die Menge und Vielfalt unserer heimischen Insekten ist zunehmend bedroht und nimmt seit Jahren ab. Durch das Aussäen der Niederrhein Mischung bieten wir Insekten eine langfristige Nahrungsquelle, denn die Blumen blühen über mehrere Monate, sowohl im ersten Jahr als auch in den Folgejahren. Die Pflege ist denkbar einfach: am besten nicht mähen, denn die Pflanzen bieten Insekten und Kleinsäugern Lebensraum und Winterquartiere. Gelegentlich gießen, besonders im ersten Jahr nach der Ansaat. Ansonsten einfach wachsen lassen!

Hinweis für 2019: Die Aussaat ist für dieses Jahr bereits erfolgt (idealer Zeitraum April bis Juni). Gerne können Sie nächstes Frühjahr wieder aussäen.

Tipps zu den Themen bienenfreundliche Pflanzen, naturnahes Gärtnern und was man auch ohne Garten für Insekten tun kann, gibt es hier: Wir tun was für Bienen!

 

 

ReparierBar Kevelaer

Reparieren statt Wegwerfen: Eine Reparatur-Initiative für Kevelaer

Reparatur-Initiative Kevelaer

Fast jeder hat sich schon einmal darüber geärgert, dass er ein komplettes Gerät wegwerfen musste, obwohl nur ein winziges Ersatzteil gefehlt hat oder kaputt gegangen ist. Noch schlimmer ist es, wenn vom Hersteller bewusst ein schwaches Teil eingebaut wird, damit der Kunde bald wieder ein neues Gerät kauft. Aber ganz allgemein wird heutzutage weniger repariert und mehr weggeworfen als früher. Viele haben die nötigen Kenntnisse und Werkzeuge nicht. Da kommen die Reparatur-Initiativen in Spiel! Hier treffen sich Interessierte, um Kaputtes zu reparieren. Durch das gemeinsame Reparieren setzen engagierte Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen gegen eine sorglose Wegwerf-Gesellschaft und schonen obendrein wertvolle natürliche und menschliche Ressourcen, weil Gegenstände länger nutzbar bleiben. Die wieder instand gesetzten Gegenstände erhalten eine neue Wertschätzung - anstatt auf dem Müll zu landen. Zudem teilen Menschen untereinander ihr Wissen über das Reparieren und die Technik dahinter. Laien und Experten arbeiten gemeinschaftlich zusammen, geben Hilfe zur Selbsthilfe und regen so zu einem bewussten Konsumverhalten an. Gleichzeitig treffen Menschen aus der Nachbarschaft am Reparaturtisch aufeinander - das stärkt den lokalen Zusammenhalt und schafft neue Bekanntschaften.

ReparierBar in Kevelaer

Logo der ReparierBar Kevelaer

In Kevelaer gibt es seit Juli 2019 einen öffentlichen Reparatur-Treff: der Verein "reparierBar Kevelaer" trifft sich immer am ersten Dienstag im Monat von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Mittagstreffs, Kroatenstraße 87, in Kevelaer. Alle sind herzlich willkommen, kaputte Geräte, Spielzeuge, Textilien und vieles mehr vorbei zu bringen und gemeinsam zu reparieren.

Es werden Freiwillige und Sponsoren gesucht, die den neuen Verein unterstützen wollen, indem sie Mitglied werden oder spenden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und kann bei Nina Jordan beantragt werden (Kontakt siehe unten). Mehr Information finden Sie auf den Internetseiten der reparierBar.

Hier geht's zur Internetseite der ReparierBar Kevelaer.

 

 

Solarkataster NRW

Ist Ihr Gebäude für eine Solaranlage geeignet?

Erstes landesweites Solarkataster für Nordrhein-Westfalen ist online!

Solarkataster Nordrhein-Westfalen

Auf den rund elf Millionen Dächern von Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik: Rund 68 TWh Strom könnten pro Jahr produziert werden, aktuell erzeugen solche Anlagen 3,9 TWh. Das ist das Ergebnis des landesweiten Solarkatasters, welches das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) erstellt hat.

Die vom LANUV landesweit ermittelten Potenziale zeigen, dass Solarenergie auf Dächern einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann: Bei der Umsetzung aller Photovoltaik-Potenziale könnte eine Einsparung von rund 30 Millionen Tonnen CO2 allein in der Stromerzeugung erzielt werden. Das entspricht etwa zehn Prozent des heutigen Treibhausgas-Ausstoßes in Nordrhein-Westfalen. Wird der Photovoltaik-Strom zum Laden von Elektroautos verwendet, könnten auch auf dem Sektor Mobilität entsprechende  Treibhausgasminderungen erzielt werden.

Solarkataster NRW: Kostenlos, einfach und schnell zu handhaben

Das landesweite Solarkataster für Nordrhein-Westfalen ist das größte Solarkataster in Deutschland und soll als innovatives Internettool Hauseigentümer, Besitzer von Gewerbe-Immobilien, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und Energieversorger unabhängig, kostenlos, einfach und schnell über die Möglichkeiten der Photovoltaik- und Solarthermie-Nutzung informieren.

Diese praktische Ressource ist auf der Internetseite des Energieatlas NRW zu finden.

Durch Eingabe Ihrer Adresse gelangen Sie zu Ihrer Immobilie. Hier wird die Größe der Dachfläche angezeigt und über den Ertragsrechner kann man sich beispielhaft die Kosten und Gewinne einer Photovoltaik- bzw. Solarthermie-Anlage errechnen lassen.

Ansprechpartner

Nina Jordan

Wallfahrtsstadt Kevelaer (Rathaus)

Peter-Plümpe-Platz 12

47623 Kevelaer