Der Probealarm besteht aus der Kombination der Töne „Entwarnung – Warnung – Entwarnung“. Er beginnt mit einem einminütigen Dauerton zur Entwarnung, gefolgt von einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton zur Warnung. Anschließend ertönt erneut ein Dauerton zur Entwarnung. Die Signale werden im Abstand von fünf Minuten ausgelöst.
Am Warntag werden mehrere Warnmittel zeitgleich getestet. Zusätzlich wird die „Warn-App NINA“ seitens des Landes Nordrhein-Westfalens um 11 Uhr ausgelöst. Diese App warnt vor Gefahren wie Hochwasser oder Großbränden und ist kostenlos in den App-Stores erhältlich. Ebenso werden durch den Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ Nachrichten -auch ohne Installation einer App- direkt auf das Smartphone gesendet.
Dieser „Warn-Mix“ soll gewährleisten, dass möglichst viele Menschen die Warnung auf unterschiedlichste Weise erreicht. In Kevelaer werden auch in diesem Jahr wieder Lautsprecherdurchsagen durch die Feuerwehr Kevelaer durchgeführt.
Was ist das Ziel?
Das Ziel des landesweiten Aktionstages ist es, die Menschen über das Thema Zivilschutz zu informieren und herauszufinden, wie gut sie in Deutschland gewarnt werden. In allen 16 Kommunen des Kreises Kleve sind Sirenen installiert, deren akustische Wahrnehmbarkeit durch die Windrichtung beeinflusst werden kann, daher kann es möglich sein, dass die Signaltöne nicht in allen Ortsteilen zu hören sind.
„Der landesweite Warntag ist eine wichtige Gelegenheit, um die Bevölkerung für das Thema Sicherheit und Warnsysteme zu sensibilisieren. Wir möchten, dass alle Bürgerinnen und Bürger wissen, wie sie im Ernstfall schnell und richtig reagieren können“, so Bürgermeister Dr. Dominik Pichler.